Veranstaltungen 2018

12.10.2018, 14.00 – 17.00 Uhr

Wo steht Berlin bei der Umsetzung seiner Strategie zur Biologischen Vielfalt?

Diskussionsveranstaltung

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Im Jahre 2012 hat der Berliner Senat nach langer Vorarbeit die „Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt“ beschlossen. Das Artensterben sollte nun endlich auch in Berlin strategisch zum Stoppen gebracht werden. Das menschliche Leben hat sich aus der natürlichen Umwelt mit seiner biologischen Vielfalt entwickelt. Sie versorgt uns mit Sauerstoff, Nahrung, Kleidung und Medizin, sie bietet uns Energiequellen und Baumaterial, sie schenkt uns Erholung. Die Vielfalt der Ökosysteme und Lebensräume, die Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten und die Vielfalt innerhalb der verschiedenen Arten sichern das menschliche Leben auf der Erde.
Zahlreiche Projekte und Einrichtungen in der Stadt vermitteln Wissen und praktische Erfahrungen mit und über unsere natürliche Umwelt. Viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich privat oder beruflich für die Erhaltung alter und fast ausgestorbener Arten. Profitorientierte Menschen in Industrie und Agrarwirtschaft setzen auf kurzfristige Effizienz ohne Rücksicht auf Verluste.
Anliegen der Veranstaltung ist es, insbesondere Bilanz zu ziehen, wie es bisher gelungen ist mit den 4 Themenfeldern (Arten und Lebensräume, Genetische Vielfalt, Urbane Vielfalt sowie Gesellschaft) und den darin formulierten insgesamt 38 strategischen Zielen die Berliner biologische Vielfalt zu bewahren. Darüber möchte Sie das kommunalpolitische forum e.V. informieren und mit Ihnen ins Gespräch kommen, wie die Entwicklung in Berlin weiter gehen kann.

Als Gesprächspartner*innen stehen Ihnen zur Verfügung:
• Frau Marion Platta, umweltpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus
• Frau Beate Kitzmann, Geschäftsführerin, Naturschutz Berlin-Malchow e.V.

Teilnahmegebühr: keine.
Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Dienstag, den 09.10.2018.

Veranstaltungsort:

Naturhof Malchow
Dorfstraße 35, 13051 Berlin (Verkehrsverbindungen: Tram M 5 - Hohenschönhausen, Zingster Str.)

11.10.2018, 17.30 – 20.00 Uhr

Schwimmbadentwicklung in Berlin

Diskussionsveranstaltung

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Marode Schwimmbäder, zu kurze Öffnungszeiten, zu wenig Personal - ist das der Zustand der Berliner Bäder? Oder sieht das Bild differenzierter aus? Wir möchten die Situation der Berliner Bäder aus drei Blickwinkeln beleuchten: aus Sicht der Bäderbesucher*innen, der Bäderbetriebe und ihrem Personal sowie aus der Sicht der Politik. Berlin hat die größte und eine der abwechslungsreichsten Bäderlandschaften Europas. Was kann man tun, um die Bäder ansprechender für die Berliner*innen zu machen - wo liegen Potentiale, wo liegen Grenzen?

Als Gesprächspartner*innen stehen Ihnen zur Verfügung:
• Herr Philipp Bertram, sportpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus,
• Frau Bianca Tchinda, schwimm-blog-berlin
• Herr Thomas Härtel, Landessportbund
• Herr Andreas Scholz-Fleischmann, Vorstandsvorsitzender Berliner Bäder-Betriebe.
• Moderation: Frau Dr. Gabriele Hiller, Sportwissenschaftlerin

Teilnahmegebühr: keine.
Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Montag, den 08.10.2018.

Veranstaltungsort:

im Rathaus Schöneberg, im Raum 1110 (Kennedy-Saal)
John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin

28.09.2018, 17.00 – 20.00 Uhr und 29.09.2018, 10.00 – 18.00 Uhr

Gemeinnütziger Wohnungsbau in Wien
und Wohnbauförderung in Berlin im Vergleich

Fachtagung

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Berlin braucht dringend mehr Wohnungen. Vor allem mehr günstige Wohnungen für die Haushalte mit geringem Einkommen. Obwohl die Zahl der Baufertigstellungen in Schwung kommt, wird noch nicht ausreichend gebaut und auch die Zahl der Sozialwohnungen hinkt dem Bedarf hinterher...

Wien ist anders: Hier werden seit Jahren etwa 10.000 Wohnungen pro Jahr fertiggestellt und etwa 70 Prozent davon sind Sozialwohnungen. Über 60 Prozent aller Mietwohnungen gehören der Stadt Wien oder werden von gemeinnützigen Wohnbauträgern verwaltet. Wie machen die das bloß?

Als Auftakt startet unsere Tagung am 28.09.2018 um 17:00 Uhr mit einer Einstimmung in das Thema und der Gelegenheit zum Austausch unter den Teilnehmenden. Dazu kommt die Dokumentation des ORF III "Der Gemeindebau - Eine Institution schreibt Geschichte" zur Aufführung.

Mit unserer Veranstaltung wollen wir den Grundlagen des Wiener Wohnungsbaus auf die Schliche kommen und gemeinsam mit vielen Berliner Expertinnen und Experten diskutieren, was Berlin von Wien lernen kann. Neben einem Überblick zu den wohnungspolitischen Herausforderungen und Strategien wollen wir die Förderprogramme, die Beteiligungsverfahren bei Neubauprojekten und die Sicherstellung von Trägervielfalt und Wohnumfeldqualitäten genauer kennenlernen

Zu diesen Themenblöcken diskutieren mit Ihnen am 29.09.2018 ab 10:00 Uhr:
• Frau Eva Bauer, Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen
• Frau Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen
• Herr Daniel Glaser, Magistratsabteilung 50 der Stadt Wien
• Herr Dirk Böttcher, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
• Frau Gabu Heindl, Architektur I Städtebau Wien
• Herr Matthew Griffin, Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung Berlin
• Herr Martin Orner, EBG - Gen.m.b.H.Wien
• Herr Enrico Schönberg, Stadt von Unten

In einer Abschlussrunde werden Katalin Gennburg, MdA, Sebastian Scheel, Sts. SenSW und Ingo Malter, Geschäftsführer STADT UND LAND, die Erkenntnisse der Wiener Erfahrungen diskutieren und in den Berliner Kontext einordnen. Was können wir in Berlin von Wien lernen? Wie könnten Instrumente der Wiener Wohnungspolitik in Berlin genutzt werden?

Teilnahmegebühren 10,00 EUR / ermäßigt 5,00 EUR.
Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Montag, den 24.09.2018.

Veranstaltungsort:
Veranstaltungs- und Tagungszentrum palisa.de GmbHn
Palisadenstr. 48
10243 Berlin (Nähe U 5 Weberwiese)

18.09.2018, 17.00 – 20.00 Uhr

Kultur macht Mut
10 Jahre kulturelle Bildung – Was hat es gebracht? Wie geht es weiter?

Diskussionsveranstaltung

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Im Jahre 2008 hat der rot-rote Berliner Senat eine "Offensive kulturelle Bildung" gestartet und ein Rahmenkonzept Kulturelle Bildung auf den Weg gebracht. Ziel war und ist es, die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen am kulturellen Leben unserer Stadt zu stärken und sie in eigener Sache selbst zu Akteuren zu machen.

Seitdem wurden über 2500 Projekte für ca. 150.000 junge Menschen gefördert. Die Berliner Denkwerkstatt Kulturelle Bildung hat Vorschläge für eine Weiterentwicklung des Rahmenkonzepts unterbreitet, die intensiv diskutiert wurden. Konzept und Projektfonds wurden den neuen Herausforderungen entsprechend angepasst. Mit dem Beschluss über den Landeshaushalt 2018/19 wurden zusätzliche Mittel für die kulturelle Bildung im Land Berlin bereitgestellt. Begleitet und verstärkt wird der Prozess durch das Bundesprogramm "Kultur macht stark", das bis 2022 verlängert wurde.

Anliegen der Veranstaltung ist es, Bilanz zu ziehen, über neue Entwicklungen zu informieren und gemeinsam Vorschläge für die Weiterentwicklung kultureller Bildungsarbeit mit und für Kinder und Jugendliche in der Stadt und ihren Bezirken zu diskutieren.

Als Gesprächspartner*innen stehen Ihnen zur Verfügung:
• Herr Dr. Torsten Wöhlert, Staatssekretär für Kultur,
• Frau Juliane Witt, Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Soziales und Facility Management in Marzahn-Hellersdorf
• Herr Christoph Happel, Vorsitzender des Vorstandes der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Berlin e. V.
• Frau Sarah Schaaf, Leiterin der Geschäftsstelle des Projektfonds Kulturelle Bildung
• Herr Jaques Kement, Projekt StreetUniverCity

Teilnahmegebühr: keine.
Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Freitag, den 14.09.2018.

Veranstaltungsort:
Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin

15.09.2018, 10.00 – 14.00 Uhr

Bürgerhaushalt
in den Berliner Bezirken und im Land Berlin

Erfahrungaaustausch

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Was können die Berliner Bezirke von Potsdam lernen? Wie ist der aktuelle Stand in den Berliner Bezirken? Was sollte man beim Bürgerhaushalt zum nächsten Doppelhaushalt 2020/2021 beachten? Welche Vorhaben plant der Senat in Sachen Bürgerhaushalt auf Landesebene? Diese und weitere Fragen sollen beim diesjährigen Erfahrungsaustausch zum Bürgerhaushalt im Mittelpunkt der Debatte stehen.

Als Gesprächspartner*innen stehen Ihnen zur Verfügung:
• Herr Peter Kaminski, Mitglied des Projekt-/Redaktionsteams Bürgerhaushalt Potsdam
• Frau Dagmar Pohle, Bezirksbürgermeisterin Marzahn-Hellersdorf von Berlin
• Herr Steffen Ostehr, Mitglied der Fraktion DIE LINKE in der BVV Marzahn-Hellersdorf
• Herr Richard Kummert, Haushaltsabteilung, Senatsverwaltung für Finanzen

Teilnahmegebühr: keine.
Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Freitag, den 14.09.2018.

Veranstaltungsort:

Bürgerbüro der Bundestagsabgeordneten Helin Evrim Sommer
Reisstraße 21, 13629 Berlin (Das Bürgerbüro befindet sich direkt am U-Bhf. Siemensdamm)

01.07.2018 bis 05.07.2018

Erfahrungen im Gesunde-Städte-Netzwerk

Bildungsreise nach Müchen und Erfurt

Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Freitag, den 22.06.2018.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

29.06.2018, 16.00 – 19.30 Uhr

Inklusive Schule - heute und wie weiter?

Diskussionsveranstaltung

Im Februar 2013 legte der von der Senatorin für Bildung Jugend und Wissenschaft Sandra Scheeres berufene Beirat "Inklusive Schule in Berlin" unter Vorsitz von Sybille Volkholz eine Empfehlung zur Umsetzung des Gesamtkonzepts "Inklusive Schule in Berlin" vor (https://www.gew-berlin.de/public/media/beiratsempfehlungen_endfassung.pdf).

Wie werden diese Empfehlungen bisher umgesetzt, welche Erfolge und Probleme werden deutlich?

Welche Erfahrungen machten und machen Eltern, Schüler*innen, Pädagog*innen?

Welche Aufgaben stehen vor der Berliner Schule und der Berliner Politik?

Das kommunalpolitische Forum möchte Akteur*innen die Gelegenheit geben, sich über diese Fragen auszutauschen und Perspektiven aufzuzeigen und zu diskutieren.

Als Referent*innen haben wir eingeladen:
• Herr Mario Dobe, Projektleiter Inklusion in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
• Frau Birgit Danicke, Schulleiterin der Paul-und-Charlotte-Kniese-Schule
• Frau Doreen Kröber, Inklusionspreisträgerin Lichtenberg
• Herr Thomas Hänsgen, Technische Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft
• Herr Tom Erdmann, Vorsitzender der GEW Berlin
Moderation:
• Frau Dr. Sandra Obermeyer,Bezirksstadträtin für Jugend, Familie und Bürgerdienste, BA Mitte und
• Frau Regina Kittler,MdA, Bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion

Teilnahmegebühr: keine.
Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Dienstag, den 26.06.2018.

Veranstaltungsort:
Paul-und-Charlotte-Kniese-Schule
(Inklusive Schwerpunkt-Gemeinschaftsschule)
Erich-Kurz-Straße 6-10
10319 Berlin

01.06.2018, 16.00 – 19.00 Uhr

Kleingartenoasen in Gefahr
Wie können wir die Kleingärten in Berlin erhalten?

Diskussionsveranstaltung

Kleingärten sind unverzichtbarer Bestandteil des Öffentlichen Grüns - sie sind als besondere Form des Stadtgrüns in Wohnortnähe eine gute Ergänzung für Parks und Grünanlagen und ein Beitrag zur Erhöhung der Lebensqualität für Hunderttausende Berlinerinnen und Berliner. Kleingärten sind „Grüne Lungen“ in der Großstadt Berlin, da sie wesentlich zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen. Daneben haben sie auch eine wichtige soziale Funktion und sind als grüne Lernorte Teil der Umweltbildung

Berlin braucht aber auch Wohnungsneubau. Die Stadtentwicklung auf Landes- und Bezirksebene in Berlin steht zunehmend vor Nutzungskonflikten. Im Zentrum dieser Konflikte stehen häufig Kleingärten, die in ihrer Existenz bedroht sind, weil sie Bauprojekten weichen sollen.

Wir möchten über die Entwicklungen in Berlin diskutieren und versuchen, außer- und innerparlamentarische Möglichkeiten zu sammeln, mit denen der Zielgruppenkonflikt zugunsten der Laubenpieper gelöst werden kann.

Als Gesprächspartner*innen stehen Ihnen zur Verfügung:
• Frau Dr Gabriele Gutzmann, 1. Vorsitzende der Kleingartenkolonie Am Stadtpark I e.V. in Berlin-Wilmersdorf
• Herr Wilfried Nünthel, Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Öffentliche Ordnung, Umwelt und Verkehr in Lichtenberg
• Herr Günter Landgraf, Präsident des Landesverbandes der Gartenfreunde Berlin e.V.
• Frau Delia Hinz, Sprecherin des Arbeitskreises Kleingartenwesen des Landesverbandes DIE LINKE.Berlin
• Moderation: Herr Martin Rutsch,Mitglied des Vorstandes des kommunalpolitischen forums e.V.

Teilnahmegebühr: keine.
Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Dienstag, den 29.05.2018.

Veranstaltungsort:
Vereinshaus der Kleingartenkolonie Am Stadtpark I e.V.
in Berlin-Wilmersdorf, Waghäuseler Str. 10 b
10715 Berlin
(Zugänge: Waghäuseler /Kufsteiner Str., oder Babelsberger Str., nahe Volkspark)

26.05.2018, 10.00 – 18.00 Uhr

5. Berliner Jugendhilfeforum

Austausch- und Vernetzungstreffen der Aktiven in der Berliner Jugendhilfe als Barcamp
Eine Veranstaltung der Berliner Kommunalpolitischen Bildungswerke

– August-Bebel-Institut (ABI)
– Bildungswerk für Alternative Kommunalpolitik (BiwAK e.V.)
– Kommunalpolitisches Bildungswerk Berlin e.V. (KBB)
– kommunalpolitisches forum e.V. (berlin)
– Friedrich-Naumann-Stiftung für Freiheit

Zum fünften Mal laden die kommunalpolitischen Bildungswerke in Berlin lokale Akteure der Jugendhilfe, Jugendhilfepolitik und alle Interessierten zum Austausch und zur Vernetzung ein.

Welche Rahmenbedingungen sind notwendig, um die Teilhabe von jungen Menschen zu fördern?

Ein Jugendfördergesetz wird in Berlin auf den Weg gebracht. Die Aktiven der Berliner Jugendhilfe sind beim 5. Jugendhilfeforum herzlich eingeladen, den aktuellen Stand zum Gesetzesentwurf aus Ihren Perspektiven zu beleuchten, zu diskutieren und Ihre Ideen einzubringen

Daher findet das 5. Jugendhilfeforum als "Barcamp" statt. Das Barcamp ist ein offenes partizipatives Veranstaltungsformat, welches es allen Teilnehmenden ermöglicht, sich mit ihren Fragen, Gedanken, Ideen, Wünschen aktiv in einzelnen Sessions einzubringen. So werden Teilnehmende auch als Teilgebende verstanden. Sie entscheiden am Tag selbst, welche Themen Sie bearbeiten, zu welchen Fragen Sie sich austauschen oder welche Anregungen Sie diskutieren wollen.

Teilnahmegebühr: 10 € / ermäßigt 5 € für Verpflegung und Getränke.

Anmeldung und Bezahlung nur unter http://bit.ly/BJHF18
Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Freitag, den 18.05.2018.

Tagungsort:
Rathaus Mitte
Karl-Marx-Allee 31
10178 Berlin

27.04.2018, 17.00 – 20.00 Uhr

Ein Jahr nach der Wahl der Seniorenvertretungen in Berlin
Erfahrungen, Möglichkeiten und Grenzen bei der
Umsetzung der Seniorenmitwirkung

Diskussionsveranstaltung

Die Seniorenvertretungen haben auf der Grundlage des Seniorenmitwirkungsgesetzes vor einem Jahr ihre Arbeit aufgenommen. Mit der Novellierung des Seniorenmitwirkungsgesetzes 2016 sind für die gewählten Interessenvertretungen die Rahmenbedingungen für ihre ehrenamtliche Arbeit erweitert worden, was insbesondere die Unterstützungs- und Informationspflichten der Verwaltung betrifft.

Wie wird das umgesetzt und wie funktioniert die Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt und der Bezirksverordnetenversammlung? Erste Erfahrungen sind gesammelt. Möglichkeiten und Grenzen sind sichtbar. Alte wie auch neue Fragen haben sich gestellt, wie z. B. zur Mitarbeit in den Ausschüssen der Bezirksverordnetenverssammlung, besonders zum Rede- und Antragsrecht.

Ein Jahr Interessenvertretung ist auch ein Jahr Zusammenwirken auf Landesebene. Hier sind erste Schritte getan, um Möglichkeiten der Mitwirkung bei Landesthemen und Gesetzesentwicklungen zu nutzen.

Das kommunalpolitische Forum möchte den Akteuren in den Bezirken und auf Landesebene die Gelegenheit geben, sich über all diese Fragen auszutauschen und nach Lösungen zu suchen.

Als Gesprächspartner*innen stehen Ihnen zur Verfügung:
• Frau Dr Johanna Hambach, Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Berlin
• Herr Dr. Elmar Krause, Vorsitzender der Seniorenvertretung Steglitz-Zehlendorf
• Herr Knut Mildner-Spindler, Stelv. Bürgermeister und Bezirksstadtrat in Friedrichshain-Kreuzberg
• Herr Rainer Bosse, Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg
• Moderation: Herr Dr. Dieter Zahn,Geschäftsführer kommunalpolitisches forum

Teilnahmegebühr: keine.
Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Dienstag, den 24.04.2018.

Veranstaltungsort:
Tagungsgebäude am Franz-Mehring-Platz
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin
Seminarraum 1

23.03.2018, 17.00 – 20.00 Uhr

Anderthalb Jahre neu in der BVV
Wie läuft es und wie geht es weiter?

Diskussionsveranstaltung

Im Ergebnis der letzten BVV-Wahlen gibt es erstmals in allen Bezirken Fraktionen. Ein Großteil der Mitglieder ist neu in der BVV. Anderthalb Jahre sind seitdem vergangen. In unserem Workshop wollen wir erzielte Ergebnisse insbesondere aus Sicht der Arbeitsweise der Fraktionen reflektieren und Erfahrungen hierzu austauschen. Welche Ergebnisse haben wir wie erzielt? Was hat gut funktioniert, was müsste man anders machen? Gab es Prioritäten oder machen alle alles? Wie können wir unsere Arbeit optimieren bzw. anders organisieren? Wie funktioniert die Zusammenarbeit über Bezirksgrenzen hinweg? Wer sind unsere Partner im Bezirk? Was können wir von anderen lernen? Welche Erwartungshaltung gibt es an die AGH-Fraktion, an eine Vernetzung mit anderen Bezirken? Wie funktionieren Patenschaften?

Ziel des Workshops ist es, die eigenen Ressourcen (Finanzen, Personal, Zeit) und Potentiale zu bewerten, ins Verhältnis zur BVV-Arbeit und den selbst gesteckten Zielen zu setzen, um auf dieser Grundlage Empfehlungen für die zukünftige Arbeitsweise herauszuarbeiten.

Tilo Urchs, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE in der BVV von Berlin-Mitte, und Oliver Nöll, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE in der BVV Friedrichshain-Kreuzberg werden eine kurzen Input geben.

Manuela Schmidt, Sprecherin für das Politikfeld Bezirke der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus und Reza Amiri, Referent für Wirtschaft, Kommunalpolitik, Bezirke und Bürgerbeteiligung stehen für Fragen insbesondere zur Zusammenarbeit mit der Linksfraktion des Berliner Abgeordnetenhauses zur Verfügung.

Für die Moderation konnten wir Dr. Lutz Brangsch, Referent für Transformation des Staates der Rosa- Luxemburg-Stiftung gewinnen.

Teilnahmegebühr: keine.
Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Dienstag, den 20.03.2018.

Veranstaltungsort:
Tagungsgebäude am Franz-Mehring-Platz
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin
Seminarraum 5

24.01.2018, 17.00 – 20.00 Uhr

Die Heimat auf dem Teller
Lebensmittel mit Regionalangaben - ein Beitrag zu nachhaltiger Ernährung oder geschickte Werbung?

Vortrag und Parcours der Sinne

Lebensmittel aus der Region stehen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern hoch im Kurs - entsprechen sie doch scheinbar dem Wunsch nach Frische, einheimischen Erzeugern und kurzen Transportwegen. Doch leider ist es mit der "Regionalität" oft nicht so weit her sondern sehr weit hergeholt.Der Begriff "regional" ist gesetzlich nicht geschützt. Lebensmittel dürfen als "regional" beworben werden; die Kriterien für "Regionalität" kann jedoch jeder Anbieter selbst definieren. Das zeigte auch ein bundesweiter Marktcheck der Verbraucherzentralen im Jahr 2016, bei dem rund 120 Lebensmittel mit Regionalwerbung unter die Lupe genommen wurden. Ein Ergebnis: Bei Produkten mit Slogans wie "Das Beste von uns daheim" können bis zu 482 Kilometer zwischen Einkauf und Erzeugung liegen.

In ihrem Vortrag stellen Ihnen Frau Dr. Britta Schautz und Frau Alexandra Prüß von der Verbraucherzentrale Berlin weitere Ergebnisse des Marktchecks vor und erklären, wie Sie regionale Lebensmittel erkennen können.
Im Anschluss können Sie sich im Parcours der Sinne auf eine sinnliche Reise begeben: Erleben Sie Geschmack, Form und Geruch von Lebensmitteln bewusst mit Ihren Sinnen und lassen Sie sich von Ihren Eindrücken überraschen.

Die Veranstaltung wird moderiert von Frau Katrin Seidel (MdA), Sprecherin für Verbraucherschutz der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus und Mitglied des kommunalpolitischen forums e.V. (berlin).

Teilnahmegebühr: keine.
Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Dienstag, den 13.02.2018.

Veranstaltungsort:
Bürgerbüro Bluhm - Seidel - Wolf
Erich-Weinert-Straße 6
10439

24.01.2018, 17.00 – 20.00 Uhr

Die "Elektrische" - Wo stehen wir beim Ausbau
der Straßenbahn in Berlin?

Diskussionsveranstaltung

Unter der Prämisse "Sauber, bequem und sicher durch die Stadt" hat die rot-rot-grüne Koalition vereinbart die Mobilitätswende in Berlin einzuleiten. Die Koalitionspartner wollen den Umweltverbund stärken, den gleichberechtigten und barrierefreien Zugang zu Mobilität gewährleisten und eine umweltgerechte, integrierte Infrastrukturpolitik betreiben. Ein Ziel der Mobilitätswende ist es, den Straßenbahnausbau in Berlin voranzutreiben. Dazu soll unter Beteiligung der Öffentlichkeit ein Zielnetz für den Ausbau der Straßenbahn festgelegt, im Stadtentwicklungsplan Verkehr eingearbeitet und letztlich im Flächennutzungsplan verankert werden. Der Straßenbahnausbau ist jedoch keine Zukunftsmusik. Viele Strecken befinden sich bereits in der Planung und sollen in dieser Legislaturperiode realisiert werden. Dazu zählen der Ausbau der Strecke vom S-Bahnhof Schöneweide zum Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort (Wista) Adlershof, die Strecke vom Hauptbahnhof zur Turmstraße, die Straßenbahnanbindung des Ostkreuzes sowie die Herstellung eines 10-Minuten-Taktes auf der Linie 62 in Mahlsdorf.

Über die derzeitigen Planungen für den Ausbau der Strecken wollen wir ins Gespräch kommen mit:
• Herrn Rico Gast, Leiter Straßenbahn bei der BVG
• Herrn Matthias Horth, Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
• Herrn Harald Wolf, Verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Abgeordnetenhaus und
• Herrn Kristian Ronneburg,stellv. Vorsitzender kommunalpolitisches forum e.V.(Moderation)

Teilnahmegebühr: keine.
Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Freitag, den 19.01.2018.

Bitte beachten Sie, dass die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist!

Veranstaltungsort:
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Betriebshof Lichtenberg
Siegfriedstraße 35-45
10365 Berlin
(Bitte beim Pförtner melden bzw. unter 0151 18934893 anrufen!)

 

Publikationen

Haushalten! Aber wie?

Von Dr. Jens-Peter Heuer
2., überarbeitete Auflage 2016/17.

Die Broschüre ist eine aktuell überarbeitete Neufassung der Ausgabe aus dem Jahr 2012.
(Stand: 2016/17).
Die Broschüre stellt Grundbegriffe und Regeln des Berliner Haushaltsrechts sowie Verfahren und Verantwortlichkeiten bei der Erarbeitung der Bezirkshaushaushaltspläne vor.

Die Budgetierung der Bezirkshaushalte

Von Dr. Jens-Peter Heuer
3., überarbeitete Auflage 2016.

Die Broschüre ist eine aktuell überarbeitete Neufassung der vor dreizehn Jahren veröffentlichten Publikation „Budgetierung – Gerechtigkeit für alle?“
(Stand: April 2016).
Der Autor stellt die Grundlagen, Verfahren und Ergebnisse des Systems der Finanzierung der Berliner Bezirke vor und setzt sich mit den Problemen von Kostenrechnung und Budgetierung auseinander.

 

Landeszentrale für politische Bildung

 

Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin

 

Rosa-Luxemburg-Stiftung – Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e. V.

 
 

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Zur Anmeldung

Wir bitten darum, sich frühzeitig und verbindlich anzumelden.
Teilnahmebeiträge schließen das Programm sowie ggf. die Unterkunft und Verpflegung ein. Bei Abmeldung 3 Tage vor Seminarbeginn müssen wir eine Stornierungsgebühr von 50% der Teilnahmegebühr erheben.

 
 

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