Jürgen Hofmann

Ein Friedhof für alle Bekenntnisse

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Mit der Eröffnung ihres Gemeindefriedhofs am 21. Mai 1881 ging Berlin neue Wege. In Friedrichsfelde, weit vor den Toren der Stadt, entstand eine Parkanlage. Dieser Friedhof sollte Armen und Betuchten sowie allen Bekenntnissen gleichermaßen offen stehen. Darüber hinaus wurde der Friedhof zu einem Wegbereiter der Feuerbestattung. Stadtgartendirektor Hermann Mächtig entwarf die Anlage und die Stadtbauräte Hermann Blankenstein und Ludwig Hoffmann verantworteten die Bauten. Zahlreiche Prominente aus Politik, Kultur und Wissenschaft des ausgehenden 19. und des 20. Jahrhunderts fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Seine Gräber spiegeln die wechselvolle Geschichte. Seit der Beisetzung von Wilhelm Liebknecht 1900 galt er auch als der deutsche „Sozialistenfriedhof“. Dieser Ruf erfuhr 1919 mit der Beisetzung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht eine erneute Bekräftigung. Die damit verbundene Tradition des Totengedenkens hat sich bis in die Gegenwart erhalten.

Die vorliegende Schrift macht auf der Grundlage neuer Forschungen mit der Geschichte des Friedhofs, seiner Bauwerke und Grabanlagen vertraut. In einem umfangreichen biografischen Teil wird eine repräsentative Auswahl der hier Beigesetzten vorgestellt.

Der Autor ist Historiker, langjähriger Bezirksverordneter und Gründungsmitglied des Förderkreises Erinnerungsstätte der deutschen Arbeiterbewegung Berlin-Friedrichsfelde e.V.

Ein Friedhof für alle Bekenntnisse

Herausgeber

kommunalpolitische forum e.V. (berlin)

Preis

10,00 EUR zzgl. Porto.

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