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Inszenierter Wahlkampf – politische Strategien für den Wahlkampf im Medienzeitalter

Diskussionsveranstaltung

Mittwoch, den 13. April 2010, von 18.00 bis 21.00 Uhr

Tagungszentrum
Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, Seminarraum 2
(im 1. Obergeschoss, ist ausgeschildert)
Lageplan

Einladung als PDF

 

Wählerbindungen entstehen heute häufig erst im Wahlkampf. Peter Gross spricht von der gesteigerten Volatilität als Kennzeichen der „Multioptionsgesellschaft“. Wenn aber viele Bürgerinnen und Bürger erst im Wahlkampf eine Entscheidung über ihre politischen Präferenzen treffen, gewinnen diese im historischen Vergleich an Bedeutung. Das bedeutet: Wahlkampf ist zu einem Dauerphänomen geworden. Die heißen Wahlkampfphasen stellen in diesem Zusammenhang eine Zuspitzung dessen dar, was den Alltag politischer Kommunikation kennzeichnet. Mit diesem Wandel veränderte sich auch die Darstellung des Politischen, es genügt ein kurzer Blick in die Tageszeitungen. „Spektakelpolitik“, „Wahlkampfinszenierungen“, Politiktheater und „Skandalminister“ stehen im Mittelpunkt der Berichterstattung. Man spricht von tektonischen Verschiebungen im klassischen Dreieck von Bürgern, Medien und Politik und auch von einer Ästhetisierung der Politik (A.Besand).

Politiker und Parteien haben sich angepasst und orientieren sich an der Markenpolitik. Politik zeigt sich in der heutigen Mediengesellschaft zunehmend als Abfolge von Bildbotschaften aller Art, gekennzeichnet durch kamerataugliche Schein-Inszenierungen. Alt-Bundeskanzler Schröder betonte einmal „Wer Erfolg hat in der Politik, der wird unterstützt: Erfolg aber ist immer ein über die Medien vermittelter Erfolg – oder er ist kein Erfolg.“ Wer aber in den Medien erfolgreich sein will, muss nicht unbedingt auch wirkliche Erfolge aufweisen. Ex-Verteidigungsminister Guttenberg steht exemplarisch dafür. Auch die Wahlkampfplanung und Wahlkampfgestaltung muss sich an den Gesetzen der Medienlogik orientieren. Das verstärkt den Trend der Personalisierung.

Was bedeutet das für die Wahlkämpfe der „Linken“? Befindet man sich im üblichen Mainstream oder können Kontrapunkte gesetzt werden?

Es referieren und stehen für die Diskussion zur Verfügung:

  • Michaela Klingberg, Diplom-Politologin: Der Wandel der Wahlkampfästhetik der Wahlen zum Deutschen Bundestag 1949-2009
  • Dr. Harald Pätzolt, Diplom-Philosoph: No Logo? Zur Geschichte linker Markenkritik
  • Volker Ludwig, DiG/Plus GmbH Berlin: Zur aktuellen Entwicklung der Marke DIE LINKE.

Moderation: Petra Schrader, Bezirksstadträtin für Jugend, Schule und Sport, Bezirksamt Berlin-Mitte

Im Anschluss Diskussion mit Dr. Thomas Flierl (Kultursenator a.D.), Carsten Schatz (Landesgeschäftsführer) und den Beteiligten

 

Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse wecken konnten und Sie unserer Einladung folgen. Wir bitten Sie, Ihre Anmeldung bis spätestens 11.04.2011 an uns zu übersenden. Bitte nutzen Sie das beigefügte Anmeldeformular.

Für eventuelle weitere Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle (Tel.: 030 91 42 69 76 oder E-Mail: kommunalpolitisches.forum@berlin.de).


Veranstaltungsort


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Veranstaltungsinfo

Diese Veranstaltung fand in der Vergangenheit statt und wird nur noch zu archivzwecken aufgeführt.