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kommunalpolitisches forum e.V. (berlin)

 

Aktuelle Veranstaltungen

18.09.2018, 17.00 – 20.00 Uhr

Kultur macht Mut
10 Jahre kulturelle Bildung – Was hat es gebracht? Wie geht es weiter?

Diskussionsveranstaltung

Einladung als PDF

Im Jahre 2008 hat der rot-rote Berliner Senat eine "Offensive kulturelle Bildung" gestartet und ein Rahmenkonzept Kulturelle Bildung auf den Weg gebracht. Ziel war und ist es, die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen am kulturellen Leben unserer Stadt zu stärken und sie in eigener Sache selbst zu Akteuren zu machen.

Seitdem wurden über 2500 Projekte für ca. 150.000 junge Menschen gefördert. Die Berliner Denkwerkstatt Kulturelle Bildung hat Vorschläge für eine Weiterentwicklung des Rahmenkonzepts unterbreitet, die intensiv diskutiert wurden. Konzept und Projektfonds wurden den neuen Herausforderungen entsprechend angepasst. Mit dem Beschluss über den Landeshaushalt 2018/19 wurden zusätzliche Mittel für die kulturelle Bildung im Land Berlin bereitgestellt. Begleitet und verstärkt wird der Prozess durch das Bundesprogramm "Kultur macht stark", das bis 2022 verlängert wurde.

Anliegen der Veranstaltung ist es, Bilanz zu ziehen, über neue Entwicklungen zu informieren und gemeinsam Vorschläge für die Weiterentwicklung kultureller Bildungsarbeit mit und für Kinder und Jugendliche in der Stadt und ihren Bezirken zu diskutieren.

Als Gesprächspartner*innen stehen Ihnen zur Verfügung:
• Herr Dr. Torsten Wöhlert, Staatssekretär für Kultur,
• Frau Juliane Witt, Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Soziales und Facility Management in Marzahn-Hellersdorf
• Herr Christoph Happel, Vorsitzender des Vorstandes der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Berlin e. V.
• Frau Sarah Schaaf, Leiterin der Geschäftsstelle des Projektfonds Kulturelle Bildung
• Herr Jaques Klement, Projekt StreetUniverCity

Teilnahmegebühr: keine.
Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Freitag, den 14.09.2018.

Veranstaltungsort:
Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin

28.09.2018, 17.00 – 20.00 Uhr und 29.09.2018, 10.00 – 18.00 Uhr

Gemeinnütziger Wohnungsbau in Wien
und Wohnbauförderung in Berlin im Vergleich

Fachtagung

Einladung als PDF

Berlin braucht dringend mehr Wohnungen. Vor allem mehr günstige Wohnungen für die Haushalte mit geringem Einkommen. Obwohl die Zahl der Baufertigstellungen in Schwung kommt, wird noch nicht ausreichend gebaut und auch die Zahl der Sozialwohnungen hinkt dem Bedarf hinterher...

Wien ist anders: Hier werden seit Jahren etwa 10.000 Wohnungen pro Jahr fertiggestellt und etwa 70 Prozent davon sind Sozialwohnungen. Über 60 Prozent aller Mietwohnungen gehören der Stadt Wien oder werden von gemeinnützigen Wohnbauträgern verwaltet. Wie machen die das bloß?

Als Auftakt startet unsere Tagung am 28.09.2018 um 17:00 Uhr mit einer Einstimmung in das Thema und der Gelegenheit zum Austausch unter den Teilnehmenden. Dazu kommt die Dokumentation des ORF III "Der Gemeindebau - Eine Institution schreibt Geschichte" zur Aufführung.

Mit unserer Veranstaltung wollen wir den Grundlagen des Wiener Wohnungsbaus auf die Schliche kommen und gemeinsam mit vielen Berliner Expertinnen und Experten diskutieren, was Berlin von Wien lernen kann. Neben einem Überblick zu den wohnungspolitischen Herausforderungen und Strategien wollen wir die Förderprogramme, die Beteiligungsverfahren bei Neubauprojekten und die Sicherstellung von Trägervielfalt und Wohnumfeldqualitäten genauer kennenlernen

Zu diesen Themenblöcken diskutieren mit Ihnen am 29.09.2018 ab 10:00 Uhr:
• Frau Eva Bauer, Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen
• Frau Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen
• Herr Daniel Glaser, Magistratsabteilung 50 der Stadt Wien
• Herr Dirk Böttcher, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
• Frau Gabu Heindl, Architektur I Städtebau Wien
• Herr Matthew Griffin, Arbeitsgremium zur Entwicklung von Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung Berlin
• Herr Martin Orner, EBG - Gen.m.b.H.Wien
• Herr Enrico Schönberg, Stadt von Unten

In einer Abschlussrunde werden Katalin Gennburg, MdA, Sebastian Scheel, Sts. SenSW und Ingo Malter, Geschäftsführer STADT UND LAND, die Erkenntnisse der Wiener Erfahrungen diskutieren und in den Berliner Kontext einordnen. Was können wir in Berlin von Wien lernen? Wie könnten Instrumente der Wiener Wohnungspolitik in Berlin genutzt werden?

Teilnahmegebühren 10,00 EUR / ermäßigt 5,00 EUR.
Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Montag, den 24.09.2018.

Veranstaltungsort:
Veranstaltungs- und Tagungszentrum palisa.de GmbHn
Palisadenstr. 48
10243 Berlin (Nähe U 5 Weberwiese)

11.10.2018, 17.30 – 20.00 Uhr

Schwimmbadentwicklung in Berlin

Diskussionsveranstaltung

Einladung als PDF

Marode Schwimmbäder, zu kurze Öffnungszeiten, zu wenig Personal - ist das der Zustand der Berliner Bäder? Oder sieht das Bild differenzierter aus? Wir möchten die Situation der Berliner Bäder aus drei Blickwinkeln beleuchten: aus Sicht der Bäderbesucher*innen, der Bäderbetriebe und ihrem Personal sowie aus der Sicht der Politik. Berlin hat die größte und eine der abwechslungsreichsten Bäderlandschaften Europas. Was kann man tun, um die Bäder ansprechender für die Berliner*innen zu machen - wo liegen Potentiale, wo liegen Grenzen?

Als Gesprächspartner*innen stehen Ihnen zur Verfügung:
• Herr Philipp Bertram, sportpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus,
• Frau Bianca Tchinda, schwimm-blog-berlin
• Herr Thomas Härtel, Landessportbund
• Herr Andreas Scholz-Fleischmann, Vorstandsvorsitzender Berliner Bäder-Betriebe.
• Moderation: Frau Dr. Gabriele Hiller, Sportwissenschaftlerin

Teilnahmegebühr: keine.
Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Montag, den 08.10.2018.

Veranstaltungsort:

im Rathaus Schöneberg, im Raum 1110 (Kennedy-Saal)
John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin

12.10.2018, 14.00 – 17.00 Uhr

Wo steht Berlin bei der Umsetzung seiner Strategie zur Biologischen Vielfalt?

Diskussionsveranstaltung

Einladung als PDF

Im Jahre 2012 hat der Berliner Senat nach langer Vorarbeit die „Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt“ beschlossen. Das Artensterben sollte nun endlich auch in Berlin strategisch zum Stoppen gebracht werden. Das menschliche Leben hat sich aus der natürlichen Umwelt mit seiner biologischen Vielfalt entwickelt. Sie versorgt uns mit Sauerstoff, Nahrung, Kleidung und Medizin, sie bietet uns Energiequellen und Baumaterial, sie schenkt uns Erholung. Die Vielfalt der Ökosysteme und Lebensräume, die Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten und die Vielfalt innerhalb der verschiedenen Arten sichern das menschliche Leben auf der Erde.
Zahlreiche Projekte und Einrichtungen in der Stadt vermitteln Wissen und praktische Erfahrungen mit und über unsere natürliche Umwelt. Viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich privat oder beruflich für die Erhaltung alter und fast ausgestorbener Arten. Profitorientierte Menschen in Industrie und Agrarwirtschaft setzen auf kurzfristige Effizienz ohne Rücksicht auf Verluste.
Anliegen der Veranstaltung ist es, insbesondere Bilanz zu ziehen, wie es bisher gelungen ist mit den 4 Themenfeldern (Arten und Lebensräume, Genetische Vielfalt, Urbane Vielfalt sowie Gesellschaft) und den darin formulierten insgesamt 38 strategischen Zielen die Berliner biologische Vielfalt zu bewahren. Darüber möchte Sie das kommunalpolitische forum e.V. informieren und mit Ihnen ins Gespräch kommen, wie die Entwicklung in Berlin weiter gehen kann.

Als Gesprächspartner*innen stehen Ihnen zur Verfügung:
• Frau Marion Platta, umweltpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus
• Frau Beate Kitzmann, Geschäftsführerin, Naturschutz Berlin-Malchow e.V.

Teilnahmegebühr: keine.
Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Dienstag, den 09.10.2018.

Veranstaltungsort:

Naturhof Malchow
Dorfstraße 35, 13051 Berlin (Verkehrsverbindungen: Tram M 5 - Hohenschönhausen, Zingster Str.)

 

Vorankündigungen

»Save the date«

10.11.2018, 10.00 – 16.30 Uhr Vorankündigung

Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung - Anspruch, Wirklichkeit, Erfolgsbedingungen

Sind Bürgerbeteiligungsleitlinien ein geeignetes Instrument für eine erfolgreiche Bürgerbeteiligung?

Fachtagung

Anspruch und Wirklichkeit einer erfolgreichen Bürgerbeteiligung liegen oft weit auseinander. Zudem gibt es sehr unterschiedliche Sichtweisen, auf welche Art und Weise Bürgerinnen und Bürger an politischen und staatlichen Entscheidungen beteiligt werden sollen und wie verbindlich das Ergebnis des Beteiligungsprozesses sein soll. Bürgerschaft, Politik und Verwaltung haben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon. Können Bürgerbeteiligungsleitlinien in der Stadtentwicklung ein Weg sein, die unterschiedlichen Sichtweisen zusammenzubringen und gemeinsame Ansprüche zu formulieren? Was kommt danach? Wie werden diese Leitlinien in Berlin bzw. in anderen Kommunen durch Bürgerschaft, Politik und Verwaltung gelebt?

Diskutieren Sie mit gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Bürgerschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft.

Tagungsort: Haus der Demokratie, Robert-Havemann-Saal, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

 

Publikationen

Haushalten! Aber wie?

Von Dr. Jens-Peter Heuer
2., überarbeitete Auflage 2016/17.

Die Broschüre ist eine aktuell überarbeitete Neufassung der Ausgabe aus dem Jahr 2012.
(Stand: 2016/17).
Die Broschüre stellt Grundbegriffe und Regeln des Berliner Haushaltsrechts sowie Verfahren und Verantwortlichkeiten bei der Erarbeitung der Bezirkshaushaushaltspläne vor.

Die Budgetierung der Bezirkshaushalte

Von Dr. Jens-Peter Heuer
3., überarbeitete Auflage 2016.

Die Broschüre ist eine aktuell überarbeitete Neufassung der vor dreizehn Jahren veröffentlichten Publikation „Budgetierung – Gerechtigkeit für alle?“
(Stand: April 2016).
Der Autor stellt die Grundlagen, Verfahren und Ergebnisse des Systems der Finanzierung der Berliner Bezirke vor und setzt sich mit den Problemen von Kostenrechnung und Budgetierung auseinander.

»Politische Bildung wird dadurch aber nicht gewonnen, dass man die Massen von öffentlichen Angelegenheiten fernhält, sondern dadurch, daß man sie zur Ausübung politischer Rechte zuläßt. Ohne Übung kein Meister.«
August Bebel

 

Landeszentrale für Politische Bildung

 

Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin

 

Rosa-Luxemburg-Stiftung – Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e. V.

 
 

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