Engagement

Seniorenvertretungen: Mehr Sichtbarkeit für ein wichtiges Ehrenamt

Hans-Ulrich Riedel •   02. Juli 2026   •     3 Min.

Im März 2027 werden in Berlin die bezirklichen Seniorenvertretungen neu gewählt. Doch vielerorts fehlt es an Menschen, die für dieses wichtige Ehrenamt kandidieren. Wie können mehr Seniorinnen und Senioren für eine Kandidatur gewonnen werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Informationsveranstaltung des kommunalpolitischen forums Ende Mai im Tagungszentrum am Franz-Mehring-Platz.


Am 29. Mai kamen interessierte Seniorinnen und Senioren zusammen, um über die Zukunft der Seniorenvertretungen zu diskutieren. Neben Parteilosen nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter der Linken, der Grauen, der Grünen und der CDU teil. Im Mittelpunkt standen die anstehenden Wahlen sowie die Frage, welche Verbesserungen für die Arbeit der Seniorenvertretungen notwendig sind.


Nach einem einleitenden Referat von Dr. Dieter Zahn über die aktuelle Altersstatistik Berlins stellte die Sozialstadträtin von Marzahn-Hellersdorf, Juliane Witt, den Fahrplan bis zu den Wahlen im März 2027 vor. Besonders wichtig für Interessierte: Anmeldeschluss für Kandidierende ist der 5. Oktober 2026.


Einigkeit bestand vor allem darin, dass in den Bezirken erfahrungsgemäß zu wenige Kandidierende für die Seniorenvertretungen gefunden werden. Als wesentliche Ursache wurde eine bislang unzureichende Öffentlichkeitsarbeit benannt. Aufgrund des großen Interesses wurde noch während der Veranstaltung eine Wiederholung für den 26. September 2026 beschlossen.

Zeit: 15:00-18:00 Uhr

Ort: wieder das Tagungszentrum FMP1 am Franz-Mehring-Platz 1

Anmeldung: über unsere Homepage - Kommunalpolitik-Berlin - oder per Mail an: 

kf-riedel@berlin.de


Darüber hinaus diskutiert der Vorstand des kommunalpolitischen forums derzeit, ab 2027 ein jährlich stattfindendes kf-SeniorenForum als Informations- und Vernetzungsformat zu etablieren.